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T93 Zombie Roman Serie - Rezension

Buchbesprechung zu T93 - die Zombie Roman Serie von Clayton Husker. Einleitung und Rezension aus der AHA Zeitschrift, Ausgabe 01/2014

T93 Zombie

Schau nur, was zum Essen kommt...
- Olaf Francke -

Wir leben in einer Revival-Zeit. Wer glaubt, die Medien brächten andauernd Neues, der ist nur zu faul, genau hinzusehen. Hollywood begeistert uns mit einem Remake, Prequel oder Sequel nach dem anderen, und nachdem die Glitzervampire und auch langsam abgegriffen sind, schwappt etwas Neues, nein: anderes, an die Oberfläche.

Zombie, Zombie, Zombie. Zombie hier, Zombie da, Zombie überall. Zombies im Film, im Fernsehen, Nation Zombie (Bücher), Zombie Nation (Musik), Rob Zombie (Rock), Zombiewalk in Flensburg, Moskau, New York. Zombies für ALLE! Ob ihr wollt, oder nicht! Eine gigantische Industrie hat Blut geleckt und schickt sich an, unser Erspartes zu fressen und hochinfektiös ist die Angelegenheit auch. Wer damit in Berührung kommt, steckt sich an und fristet fortan ein unrühmliches Dasein als willenlose Kreatur, triebgesteuert, tumb und von dem Drang beseelt, andere Individuen zu zombifizieren. Das, liebe Leser, ist die grausame Wahrheit. Und wenn Sie bis hierher gelesen haben, steigen die Chancen exorbitant, dass Sie sich ebenfalls anstecken oder das schon längst getan haben. Aber, macht ja nix, der gemeine Zombie ist bereits in den Kinderzimmern unserer Gesellschaft angekommen und statt „Desperate Housewifes“ schaut Mutti jetzt in „ihrer Serie“ Daryl beim Zombiekillen zu. Das Gewaltmonopol liegt jetzt endgültig in den Händen windiger Funktionäre der Unterhaltungsindustrie und alle finden es toll. In diesem Sinne: Zückt die Macheten, Äxte, Hämmer, Armbrüste und Schießgewehre, auf in den Kampf!

Basics: Als Zombie bezeichnet man ja im Allgemeinen einen Menschen, der gestorben und dann von den Toten wieder auferstanden ist und umgeht. Halt, Moment mal. Wo haben wir das schonmal gelesen? Richtig, in der Bibel war das, Johannes 11, die Geschichte von Lazarus. Was ist eigentlich mit Jesus selbst? War der etwa auch ein Zombie? Nun ja, er hat der Sage nach wenigstens keine Leute gebissen. Sie essen und trinken halt heute nur das Fleisch und Blut des Toten, um in den Himmel zu kommen. Auch irgendwie krass, sowas. Mal weiter im Text.

Den Ursprung des Begriffs Zombie verortet man üblicherweise in der afrikanischen Mythologie, aus dem Wortstamm nzumbe hervorgegangen bezeichnet er eine Art Totengeist. Ähnlich wird der Begriff noch heute im haitianischen Voodoo gebraucht. Hieraus entwickelte sich mit der Zeit ein profaner Volksglaube, der selbst tote Körper umherwandeln lässt und diese dann als Zombies bezeichnet. Der Glaube an Wiedergänger ist wohl so alt wie der Glaube selbst. Möglicherweise entstand er gleichzeitig mit den Bestattungsriten der Menschen, denn wohl nicht umsonst wurden zum Beispiel die Pharaonen mit bergeweise Kram beerdigt, den ein Totbleibender wohl nicht brauchen kann. Seit den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts taucht der Begriff Zombie in der fantastischen Literatur auf („The Magic Island“ v. W.B.Seabrook), bereits kurz darauf wurde er auch von Filmemachern adaptiert.

Forschungen auf Haiti im dortigen Voodoo-Kreis ergaben, dass dort tatsächlich eine Methode genutzt wurde, um Menschen in Zombies zu verwandeln. Dazu wurde der Delinquent vom Hexer (Bokor) mit einem Pulver angeblasen, das neben Nervengift auch ein wirksames Juckpulver enthielt. Der „Bestäubte“ begann also, sich zu kratzen und das Gift konnte durch die kleinen Wunden in den Kreislauf eindringen. Dort erzeugte es eine Muskellähmung, die mit den Anzeichen des Todes verwechselt werden konnte, und so wurde die betreffende Person beerdigt. Dann wurde der Zombie wieder ausgegraben, noch immer unter dem Einfluss des Toxins stehend. Da die Gläubigen im Kult nicht über das geheime chemische Wissen des Bokor verfügten, glaubte selbst der Delinquent, als Zombie wiederauferstanden zu sein, zumal diese Dinge ja im entsprechenden Kulturkreis von zum Teil verstörenden Ritualen begleitet wurden. Die Haitianische Voodoo-Zauberei und die Zombifizierung soll noch heute existieren. In der magischen Erweckungszeremonie wird der Verzauberte aus dem Grab geholt, willenlos gemacht und unterwirft sich dem Bokor, für den er niedere Arbeiten verrichten muss. Der Westeuropäer kennt sowas von Bundestagswahlen.

Das geheimnisvolle Zombiepulver besteht im Wesentlichen aus Knochenmehl, pulverisierten Kröten, Stechapfel und Manchinel-Früchten und als wichtigste Zutat wird das Gift des Kugelfisches (Sphoeroides testudineus) genannt. Dieses Gift (Tetrodotoxin /TTX) wird von Pseudomonas-Bakterien in seinem Verdauungstrakt produziert und lagert sich in den Innereien ab. TTX blockiert spannungsaktivierte Natriumkanäle. Dadurch können keine Aktionspotentiale mehr ausgelöst werden, wodurch die Nerven- und Muskelerregung behindert oder unterbunden wird. Die Folge sind motorische und sensible Lähmungen. Tetrodotoxin zählt zu den stärksten Nicht-Protein-Giften.

Mit Zauberei hat das alles natürlich nichts zu tun. Es ist angewandte Toxikologie und Westentaschen-Psychologie, gepaart mit Küchenmagie. Bei der Zombifizierung handelt es sich meist um einen simpel motivierten Racheakt, eine planmäßige Vergiftung und Betäubung, um anschließend die Kontrolle über eine Person zu erhalten. Solche Zeremonien werden größtenteils den Anhängern des Petrokults (eine schwarzmagische Richtung des Haiti- und Südstaaten- Voodoo) zugeschrieben.

voodoo

Im Glaubensbild der Kreolen ist das natürlich (trotz Christianisierung) furchtbar. Die Angst vorm „Zombie Cadavre“ (also den Wiedergänger) ist unter einfachen Leuten häufig so groß, dass Verstorbene oft mit einem Pfahl erstochen, zerstückelt und die Gräber noch tagelang von Angehörigen bewacht werden.

Eine weitere Form des Voodoo-Zombies ist der „Zombie Astrale“. Das ist eine verlorene Seele, die von ihrem Körper getrennt wurde, z. B. durch den Tod. Ein Houngan (Magier) oder ein Bokor (Hexer) kann diese in einem kleinen, tönernen Gefäß oder in einer Flasche einfangen, sodass sie die Hinterbliebenen wie in einer „Urne“ bei sich zuhause verwahren können.

In die populäre Kultur der westlichen Nationen zog der Zombie ein, als Haiti von 1915 bis Mitte der dreißiger Jahre von den Amerikanern besetzt war. Von hier schwappte der Voodoo oder Voudun – Kult in die südlichen Staaten der USA, wo er sich unter den kreolischen Bevölkerungs-anteilen größter Beliebtheit erfreute und dies noch immer tut. Der Weg in die Unterhaltungsliteratur war hier kurz, denn es war stets das Außergewöhnliche, das Geheimnisvolle und Mystische, das die Autoren der Belletristik faszinierte. Über die gefürchtete Formel Bokor kapab, yo gen pouvoua sekré (Der Hexer ist zu allem fähig, denn er weiß um die geheime Macht) darf man hierzulande und heutzutage gern lächeln. In unseren Breitengraden hat sich der Begriff Zombie eher für eine rein konsumistische, teilnahmslose Grundhaltung etabliert, fingiert auch als Synonym für den sog. Kadavergehorsam. Wie vorher erwähnt, man kennt das vom Wahltag.

Im Film tauchte die Figur des Zombies wohl erstmals 1920 auf, wenn auch nicht explizit unter dieser Benennung. Der Regisseur Robert Wiene lässt in „Das Cabinet des Dr. Caligari“ den somnambulen Cesare ferngesteuert Mordtaten begehen. Zwar hatte es bereits seit 1910 erste Umsetzungen des Konzepts „untot“ in Stummfilmen gegeben, doch jetzt brach, unterstützt durch amerikanische Literaturvorlagen, der Damm für die Zombies, die ins Filmbusiness strömten. Filme wie White Zombie (Halperin, 1932) und Nachfolger Revolt of the Zombies (Halperin, 1936), Herr der Zombies-Das Land der lebenden Toten (Yarbrough, 1941) und Ich folgte einem Zombie (Tourneur, 1943) legten vor einem Dreiviertel Jahrhundert den Grundstein für ein prosperierendes Filmgenre. Seit damals verging nicht ein einziges Jahr, in dem nicht mindestens ein Zombiefilm erschien.

Mit Einführung des Video Home System Standards 1976 explodierte der Markt für Zombiefilme förmlich. Neben Klassikern wie George Romeros Zombie (USA 1978) oder Ein Zombie hing am Glockenseil (Italien 1980) tauchten auch Parodien und Splattermovies wie Verdammt, die Zombies kommen (USA 1985) und Toll treiben es die wilden Zombies (USA 1988) auf. In zahllosen wilden Low-Budget-Produktionen wurde möglichst viel Glibber und Marmeladen-Kunstblut verteilt, um die Zuschauer in den Heimkinos zu unterhalten.
Mit dem Jahrtausendwechsel änderte sich aufgrund der immer besser werdenden Technik im Filmbetrieb auch die Qualität der Filme, zumindest im Sektor mit höheren Produktionsbudgets, denn die Zombiefilme mussten an der Kinokasse mit aufwändigen SciFi Produktionen und atemberaubenden Actionfilmen konkurrieren. Titel wie 28 Days Later (England/Frankreich 2002) und Dawn of the Dead (USA 2004) traten hier in den Vordergrund.

Bis dahin waren die Zombiefilme grundsätzlich eigentlich im Bereich Horror verortet, doch das sollte sich ändern. Mit der Verfilmung des Videospiels Resident Evil (2002-10) dann rückte der Zombiefilm in die SciFi Kategorien ein. Hier ging es um industriell produzierte Viren, die Menschen in Zombies verwandelten, hergestellt von einer Hightech-Corporation namens Umbrella. Ein Großteil der Filme bestand nun aus Hightech-CGI Szenen, mit futuristischen Effekten wurde nicht gegeizt.

Inzwischen ist, nachdem die Twilight - Vampirserie für Teenies endlich ihr Ende gefunden hat, mit der Komödie Warm Bodies der liebenswert-trottelige Zombie auch im Jungmädchenzimmer angekommen. Hurra.

Thze Walking Dead

Aus der Comicserie „The Walking Dead“ wurde mit Hängen und Würgen eine hübsche und vor allem einträgliche Primetime-Trek-Serie gepresst, dafür musste die fast inhaltsgleiche Serie „Falling Skies“ (SciFi, Aliens statt Zombies) nach nur zwei Staffeln weichen. Den Zombie Master Hype erlebt Deutschland seit 2010, als The Walking Dead im Fox Channel das erste Mal ausgestrahlt wurde. Die Serie basiert auf den gleichnamigen Comics von Robert Kirkman und Tony Moore bzw. Charlie Adlard, die in derzeit 126 Episoden den Kampf ums Überleben in einer Zombieapokalypse beschreiben.

Der amerikanische Sender AMC sicherte sich die Rechte an der Story und produziert seit nunmehr vier Jahren die Serie, die sowohl in USA als auch in Deutschland mit besten Einschaltquoten läuft. Die Serie unterscheidet sich allerdings größtenteils deutlich von den Comics. Das liegt wohl zum Teil daran, dass dem Publikum ein größerer Schwerpunk bezüglich sozialer Interaktion geboten werden soll, während die Comics eher den Kampf ums Überleben in den Vordergrund stellen.

Der Zombie als Un-Person ist also nunmehr in der Mitte der Gesellschaft angekommen, in Millionen Wohnzimmern hecheln, sabbern und grunzen die Untoten allwöchentlich herum, sehr zur Belustigung des Publikums. Das nimmt uns von der Redaktion nicht aus, auch wir schauen die Walking Dead Folgen gern, allerdings vorwiegend im englischen Original, denn die deutsche Synchro ist grottenschlecht. Noch in den Siebziger Jahren, als der erste Zombie Hype aufkam, war der Zombie Splatter, war „igitt“ und Horror. Das hat sich grundlegend geändert.

Zum einen liegt das sicherlich daran, dass sich die Medienwelt in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert hat. Neue Medien, Internet, PC und Konsolengames haben uns mit einer Flut von Gewaltdarstellungen überschüttet, so dass hier sicherlich gesamtgesellschaftlich ein gewisser Grad der Abstumpfung gegen diese Art der Darstellung unterstellt werden kann. Während früher Filme wie „Monde Diavolo-Gesichter des Todes“ nur unter der Ladentheke gehandelt wurden, sind solche Kompilationen heute sogar schon in Doku-Channels zu finden, im Youtube-Angebot sowieso. Für jeden frei zugänglich, ohne Altersbeschränkung.

Eine andere Sache hat sich, seit es visuelle Medien gibt, nicht geändert. Nämlich der Wunsch, sich beim Konsum der Medienangebote von etwas abgrenzen zu können, etwas das böse ist, gegen das die Guten kämpfen können. Das war bei Frankenstein so, bei Dracula, bei Nosferatu, bei der Mumie, den Aliens, den Vampiren... und eben auch bei den Zombies. Mumien, Frankenstein und ähnliche Kreaturen wurden immer mal wieder als unser dunkler Schatten im Film präsentiert, aber Geschöpfe der Nacht wie Werwölfe und Vampire traten später zunehmend in den Vordergrund.

In Produktionen wie dem Underworld Zyklus (2003-12) und auch in der Schmonzette Twilight (2008-12) wurden beide Monsterformen sogar gemeinsam aufgestellt, um den Thrill noch zu erhöhen. Während der eine eher eine Mischung aus SciFi Epos und Actionfilm darstellt, handelt es sich bei der zweiten Variante des Themas um eine Teenie-Romanze mit Monsterbeilage. Aber dort gibt es, um den Erfolg des Films nicht zu gefährden, gute und böse Vampire. Der Mechanismus ist jedoch bei beiden Werken derselbe, wir erleben uns in der Rolle des Guten, das gegen das Böse, Manifestation unserer Furcht, obsiegt.

Im Falle der Aliens begann derselbe Mechanismus 1979, als Regisseur Ridley Scott und Grotesk-Künstler H.R.Giger das Alien Monster schufen, eine Kreatur, die alles verkörperte, was wir fürchten oder verdammen. Ein skurriles schleimabsonderndes Äußeres, mehrere Reihen scharfer Zähne, Säure als Blut und ein unstillbarer Drang zu töten. Man appellierte damit an unsere ureigensten Ängste. Interessanterweise stellte Regisseur Paul Anderson diese Umstände in einem Pre-Prequel noch deutlicher zur Schau, als er die Aliens 2004 von einem humanoiden „Predator“ jagen und töten ließ. Im SciFi Sektor waren die Alien-Filme und das neue Prequel Prometheus ungeheuer erfolgreich. Viele andere Produktionen knüpften daran an, erreichten jedoch meist nicht dieses Niveau. Man versuchte seit dem Jahrtausendwechsel im Pay TV Sektor mit einigen Serien, den Monster-Effekt zu erzeugen, doch das wollte nicht recht gelingen. Waren zuvor SciFi Serien von eher seichter Natur (z.B. Star Trek TNG) oder einfach nur albern (z.B. The Tribe), so legte man mit dem Remake von Battlestar Galactica (2003-09) etwas völlig Neues vor. Gemeinsam mit der Prequel-Serie Caprica handelte es sich um einen spannenden, vielfarbigen Plot, der zum Nachdenken anregte. BS Galactica wurde zwar ausgezeichnet (für die CGI), aber mit Erscheinen der Caprica Story war es zuviel. Die Serie wurde flugs abgesetzt. Warum? Die Antwort ist einfach. Es fehlte die eindeutig zu identifizierende Monsterfigur. Damit schied SciFi im TV aus, um den gewünschten Effekt zu erzielen, nämlich hohe Einschaltquoten aufgrund eines hohen Identifikationsfaktors.

Bei der weiteren Suche fiel die Wahl der Produzenten dann auf etwas, das schon seit längerer Zeit ein Nischendasein fristete, zumindest was TV Präsenz anging. Prime-Time-Serien bestanden mittlerweile aus triebwunsch-beglückenden Serien über neurotische Hausfrauen und zickenhafte Großstadtschicksen und den x-ten Aufgüssen alternder SitCom-Produktionen. Etwas Neues musste her. Und wo schaut man, wenn man etwas Neues braucht? Genau, beim Alten.

Mittlerweile hatte sich das Thema Zombie von der Kino- und Videoszene in den Bereich Comics verlagert. Kirkman und Kollegen produzierten 2010 recht erfolgreich die Serie The Walking Dead als Comic und die TV Mogule sahen hier das Potential für einen neuen, mächtigen Hype. Sie griffen sofort zu und warfen die Storyline den Drehbuchautoren zum Fraß vor. Diese verwandelten die Survival Geschichte dann flugs in eine von morbider Romantik getragene Serie, die auch für die Supernatural-Schauer interessant sein sollte.

Und wieder wurde das Monster, der Zombie, zum Symbol des Dunklen, des Fürcherlichen in uns, das wir gnadenlos bekämpfen müssen, um Glück zu finden. Natürlich lebt auch die TV Serie von gewissen Spannungsbögen, die sich aus dem wiederkehrenden Verlust der heimatlichen Basis bis zum Bezug der nächsten Unterkunft spannen, aber wenn man genau hinschaut, fällt auf, dass die Katastrophe mit jeder Folge mehr in den Hintergrund tritt. Die ursprüngliche Story tritt in den Hintergrund, um Platz zu schaffen für das Soziale, das Kuschelige, die Doomsday Romantik, die sich verbreitet, wenn Vater Rick und Sohn Carl es sich in einem bürgerlichen Haus gemütlich machen. Elendsquartiere oder schlechtes Wetter sucht man in der Show vergeblich, allenfalls der Redneck Daryl darf mal in einem Honkytonk-Rattenloch übernachten und Fusel saufen.

Der Zombie dient hier nur noch als Staffage, als Projektionsfläche. Das sieht man besonders gut, wenn man mal zwei Staffeln von Falling Skies mit zwei Staffeln The Walking Dead vergleicht. Das ist original das Gleiche. Insofern kann man sagen, dass es bei The Walking Dead im Grunde gar nicht um Zombies geht. Es geht um den ewigen Trek, die ruhelose Wanderung des Geistes zu den Gestaden von Glück, Erfolg und Geborgenheit. Immer wieder zurückgeworfen von Misserfolg, Rückschlägen und anderen Fußangeln, die das Leben auslegt, kämpft der Mensch gegen die Zombies des Versagens an.

Der Zombie ist also gewissermaßen das expersonalisierte unheimliche Ding, unser dunkler Zwillingsbruder, eine Projektion dessen, was wir fürchten und meiden. Seine grotesken und ziellosen Bewegungen, die unstillbare Gier, die Sinnlosigkeit seines Daseins, das alles sind Aspekte, die wir gern außerhalb unser selbst verorten möchten. Hier hat es eine Erscheinung, wenn auch eine Un-Person, aber wir können es greifen und bekämpfen. Und in der Mischung aus Apokalypse-Epos und Horrorfilm finden wir genau die richtige Mischung, um uns daran virtuell abzuarbeiten. Wir wollen kämpfen, wir wollen siegen, wir wollen überleben. Das ist zum Beispiel einer der Gründe, warum der Film I am Legend auf einmal ein alternatives Ende bekam, in dem der Held eben nicht draufgeht. Wir wollen das Böse, das sinistre, das wir von uns abgespalten haben besiegen und überleben. Um dann, frei von der erdrückenden Last der Zivilisation ganz klein nochmal von vorn anfangen zu können. Im überschaubaren Rahmen und mit Erfolg und Glück.

Irgendwann wird auch diese Welle wieder abebben und eine andere Figur wird an die Stelle des Untoten treten. Aber bis dahin werden wir noch eine Menge mit Zombies zu tun bekommen. Ob im Kino, im TV, auf der Konsole oder dem PC, auf dem Smartphone, auf Shirts oder Bettwäsche, im Comicalbum, Romanband oder beim Zombiewalk in der Innenstadt.

De Gonger geiht üm!

Nachdem die auf einer Comicserie basierende Fernsehserie „The Walking Dead“ in Deutschland zu einem Riesenerfolg wurde, war es letztlich nur eine Frage der Zeit, bis es eine deutsche Reaktion geben würde. Und die kommt nun ausgerechnet aus dem plattdeutschen Land zwischen den Meeren, ganz oben im Norden der Republik.

Um dem Interessierten die Furcht gleich vorneweg zu nehmen: Nein, es ist nicht so schlimm wie die unsägliche Nachahmung von „Married with Children“, die einst im deutschen Primaten-TV lief. Es geht im Grunde genommen auch nicht um eine Fernsehserie. Noch nicht. Obschon, das, was hier besprochen werden soll, hätte durchaus Potential für eine Verfilmung.

Worum geht es? Es geht um eine Buchreihe. Was vom Autoren Clayton Husker zunächst als Trilogie angesetzt wurde, ufert mittlerweile aus zu einer erfolgreichen Romanserie mit mindestens sechs Bänden. Das Werk heißt T93. Ohja, wir sehen vor dem geistigen Redaktions-Auge einige unserer AHA Leser unverhohlen kichern ;-) In medias res. Fangen wir vorn an mit einer ziemlich direkten Frage an den Autor.

Redaktion AHA: Wie kommt ein SciFi Autor dazu, Horror zu schreiben?

Clayton Husker: „Nun, das Thema Zombie im Bereich Horror zu verorten, ist längst nicht mehr zeitgemäß. Das war oldschool 70s. Der gemeine Zombie ist spätestens seit dem technischen Scheitern der Umbrella Corporation im SciFi Sektor angekommen. Insofern ist die Thematik auch für SciFi Autoren natürlich interessant. Die Entstehung von T93 ist ursächlich den Verleger H.J. Bernt zu verdanken, der mich anrief und fragte, ob ich nicht eine Zombie-Sache schreiben könne. Zunächst war mir damit nicht ganz wohl, denn ich arbeitete gerade an einem Military SciFi Zyklus und Zombies waren nicht so mein Ding. Aber, hartnäckig und vorausschauend, wie Verleger manchmal so sind, drängte er mich, ein Probekapitel zu schreiben, das mir erstaunlich gut von der Hand ging. Eine Woche später fand ich mich inmitten von Zettelbergen wieder, welche die Entstehung eines atemberaubenden Plots anzukündigen pflegen.“

Soweit der Autor. Später mehr dazu. Wir wollen nun den Plot, um den es geht, einmal vorstellen. Die erste Trilogie ist fertig geschrieben, Band 1 erschien im Februar 2014 im HJB Verlag, Mühlhausen. Die einzelnen Bände tragen den Titel T93, jeweils gefolgt von einem inhaltsspezifischen Schlagwort. Auch die minimalistisch gehaltende Covergestaltung, die der Autor selbst vornahm, macht unmissverständlich klar, worum es geht.

Einige Worte zum Inhalt. Klassischer Start: Im Norden Deutschlands bricht eine unheilvolle Seuche aus, welche die Infizierten tötet und sie kurz darauf als Zombies wieder auferstehen lässt. Chaos, Zerstörung, Tod überall. Bämm! In der norddeutschen Provinzstadt Rendsburg hat nur ein Mensch überlebt, eine junge Frau, die in einem alten Stellwerk haust und sich aus den für sie erreichbaren Quellen mit dem zum Überleben nötigsten versorgt. Teile des deutschen Militärs haben die Katastrophe überlebt und formieren sich nun in einer geheimen Basis neu. Ein KSK Rescue Team ist unterwegs, um die Überlebende aus Rendsburg zu evakuieren, doch das Team scheitert. Der einzig Überlebende des Teams trifft auf das Mädchen und zusammen durchqueren sie Schleswig-Holstein auf der Suche nach einer Transportgelegenheit zur Basis. Als sie diese erreichen, stellen die Wissenschaftler bei der jungen Dame ein Gen fest, das sie T93 nennen, es veranlasst den Körper dazu, ein Pheromon zu produzieren, das den Angriffstrieb der Zombies hemmt. Die Militärs wittern ihre große Chance....

Redaktion AHA: Warum T93?

Clayton Husker: „Das ist in erster Hinsicht mal einfach zu erläutern. 93 ist die Nummer der Testperson in einer Versuchsreihe, die eine gewisse Wendung in die Geschichte bringt. Nach der Testperson wird ein bestimmtes Gen benannt, das die Wissenschaftler entdecken und das sich als hilfreich im Kampf gegen die Zombies erweist.“

Redaktion AHA: Und in zweiter Hinsicht? Wir sind hier bei der AHA Zeitschrift und einige unserer Leser verbinden mit der Zahl 93 durchaus gewisse Inhalte, die ich bei Durchsicht des ersten Bandes auch unschwer entdecken kann. 93 ist ja der griechische Gematria-Wert der Worte Agape (Liebe) und Thelema (Wille), und beide Begriffe tauchen doch recht deutlich im Plot auf. Absicht?

Clayton Husker: „Das ist wohl ein begrenzt kalkulierter Zufall. Natürlich bringt jeder Autor in sein Werk auch Teile seiner selbst ein, wenn er nicht gerade Gebrauchsanweisungen für koreanische Küchen-maschinen schreibt. Natürlich spiele ich in den Geschichten mit dem Konzept einer vernunftbasierenden Willensethik. Und der Umstand, dass es nicht Testperson 56 war, bei der es passte, ist sicherlich als latenter Hinweis auf diese Angelegenheit zu verstehen."

Und tatsächlich, durch die ersten drei Bände, die der Redaktion vorliegen, zieht sich ein dünner roter Faden, der den Leser immer wieder auf die Willensethik bringt. Im Teil 2 gibt es eine Gruppe von Preppern, die sich die „Gesellschaft des Willens“ nennen und die sich der neu gebildeten Regierung widersetzen. Die Militärregierung beabsichtigt, Zentraleuropa zurückzuerobern, der befehlshabende General plant einen Vernichtungsfeldzug gegen die „Zeds“, wie die Untoten im Militärjargon genannt werden. Dafür werden ohne Rücksicht auf Verluste alle vorhandenen Mittel eingesetzt. Der gewaltigste Krieg in der Menschheitsgeschichte wirft seine Schatten voraus. Faszinierend sind die Schilderungen der Unternehmungen zur Requirierung von Proviant und ähnlichen Dingen. Mit zum Teil abenteuerlichen Gefährten, die einer Mad Max Szenerie zu entstammen scheinen, geht es auf Beutezüge. Mal ehrlich, wer wollte das noch nie tun, allein durch den Supermarkt stromern und einfach einsacken, was geht? Die Helden der Geschichte jedenfalls haben alle Hände voll zu tun.

hulk

Nicht nur das Militär, auch die Überlebenden müssen sich aus allen noch zur Verfügung stehenden Quellen mit dem Nötigsten versorgen. Natürlich müssen sie sich stets und ständig gegen die Zombies zur Wehr setzen.

Besondere Beachtung verdient hier die Prepper-Gruppe aus Schleswig-Holstein, die sich erstaunlich erfindungsreich gegen die ständigen Zombieangriffe zur Wehr setzt. Ihre Chefs sind ein zauseliger alter NVA Offizier und ein alternder Bischof, der erstaunliche Kenntnisse im Umgang mit Waffen und Technik beweist.
Redaktion AHA: Clayton Husker spickt seine härtesten Splatterszenen bisweilen mit markanten Bibelzitaten über Tod, Wiederauferstehung, das Fleisch und Blut des Menschensohnes usw. - wozu dient das? Ein kleiner Seitenhieb auf die Kirche? Immerhin ist der erste Zombie in Band 1 ein Pastor.

Clayton Husker: „Ein Seitenhieb auf die teils äußerst martialisch daherkommenden Wort - Bilder der christlichen Religions-Sprache ist darin sicherlich enthalten. Dass ein Pastor das erste erwähnte Opfer im Band 1 ist, hat auch damit zu tun, dass ich die Hilflosigkeit des institutionalisierten Religionsgebildes im Angesicht tatsächlicher Katastrophen andeuten will."

T93

Im dritten Teil dann wird es auch politisch, was die Realitätsnähe der Story unterstreicht. Die Militärs sehen ihre Chance, die Welt zu einem „besseren Ort“ zu machen (natürlich unter Anwendung ihres stählernen Handwerkszeuges), ein noch nie dagewesener Krieg gegen die Zombies wird begonnen. Hier kommen zum Teil Waffen zum Einsatz, die man eher im Genre Military SciFi verorten würde, also an diesen Stellen ist die Story für den Autoren eher ein Heimspiel. Das merkt man beim Lesen deutlich. Das schmälert aber nicht den Lesegenuss, keineswegs, denn der Autor versteht es, hier nicht allzu dick aufzutragen.

Husker traut sich jedoch im Laufe der sich entwickelnden Story ein paar Sachen, die man bei „The Walking Dead“ wohl niemals sehen wird. Wir wollen an dieser Stelle nicht spoilern, deshalb sei nur verraten, dass es in einigen Punkten um ziemlich krasse Dinge geht. Der Autor untersucht im dritten Teil auch die scheinbar profanen Zusammenhänge. Gehen Zombies eigentlich aufs Klo? Es werden interessante wissenschaftlich anmutende Thesen über die Entstehung und Funktionalität von untoten Körpern aufgestellt. Das gibt der an sich spannenden Geschichte zusätzlichen Drive.

An sich endet Band drei in einem gigantischen Cliffhanger, den man aber durchaus auch als ein Ende ansehen kann. Der Leser, der die geplanten Folgebände nicht liest, wird nicht elend zugrunde gehen, man kann bequem nach Band drei auch stoppen. Nee, nur Spaß. Geht natürlich nicht. Wer den dritten Band gelesen hat, WILL Band 4 haben. Und zwar sofort.

Redaktion AHA: Clayton Husker schreibt aber nicht nur Splatter. Neben ein paar schönen Herzschmerz-Szenen geht es ja auch oft um das Menschliche, das soziale Miteinander, um Politik sogar. Was ist die Botschaft der Story?

Clayton Husker: „In erster Linie geht es natürlich um Unterhaltung, ich habe keine Moralfibel verfasst. Dafür wäre ich wohl auch nicht der Richtige, denn ich bin ein zutiefst un-moralischer Mensch. Gleichwohl versuche ich im Plot aufzuzeigen, dass Menschen, die sich auf der Basis einer Ethik zusammenfinden, erfolgreicher sein können als alle moralinsauren Funktionäre dieser Welt. Während das Militär also die 'schöne neue Welt' verordnet und dabei zum Teil zu äußerst fragwürdigen Methoden greift, ist es für die kleine Prepper-Truppe aus Band zwei und drei völlig selbstverständlich, durch freiwillige Kooperation und gegenseitige Unterstützung die gemeinsamen Ziele zu erreichen. In den kommenden Bänden wird dieser Unterschied auch noch wesentlich deutlicher hervortreten."

Redaktion AHA: Kommende Bände? Es geht weiter?

Clayton Husker: „Das Wohlwollen des allmächtigen Verlegers vorausgesetzt wird es noch Folgebände geben, denn die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. Und ich habe durchaus noch ein paar Ideen in der Tasche, die in diesem Zusammenhang definitiv noch niemand gebracht hat. Treuen Fans kann ich versprechen, dass die nächste Trilogie noch besser werden wird, als diese."

Redaktion AHA: Ja, ein paar dieser schrägen Ideen durften wir ja schon erschrocken zur Kenntnis nehmen...

Clayton Husker: „Ich schreib' mich gerade erst warm. Da kommen noch ganz andere Dinger, versprochen."

Redaktion AHA: Und, zufrieden mit dem Absatz?

Clayton Husker: „T93 ist seit vier Wochen in den Top 100 bei Amazon im Bereich Horror. Scheint, als ob den Leuten das gefällt. Und das gefällt mir natürlich."

Redaktion AHA: T93 wird bereits 'Die deutsche Antwort auf The Walking Dead' genannt...

Clayton Husker: „Hinter TWD braucht T93 sich nicht zu verstecken.“

Beurteilung der Redaktion:

Die drei Romane des T93 Zyklus, die der Redaktion vorliegen, fallen durch einen durchweg spielerischen Erzählstil positiv auf. Trotz vieler technischer Erläuterungen wird es nicht langweilig oder dröge. Alle drei Bücher lassen sich flüssig lesen, und die Drohung auf dem Klappentext, das Weglegen des Buches sei ein sinnloses Unterfangen, darf man getrost ernst nehmen. Tatsächlich ist man als Leser sofort „drin“ in der Geschichte, und wer in Norddeutschland wohnt oder am Nord-Ostsee-Kanal schon einmal Urlaub gemacht hat, der hat definitiv einen „Film im Kopf“ beim Lesen. Der Autor hat sich große Mühe gegeben, seine Geschichte plastisch darzustellen. Die Recherchen waren exakt, es entsteht ein zumindest potentiell glaubwürdiger Plot ohne nervige Twists. Viel Spaß hat man als Leser mit den verschieden Typen, die Husker im Laufe der Story aufbaut. Da gibt es kantige Militärs, hübsche Mädchen, die auch mit einer Waffe umgehen können, heldenhafte Soldaten, grantelnde Ex-Ost-Soldaten, schrullige Heavy Metal-Kleriker und dicke Freunde, die füreinander einstehen. Man könnte der Geschichte hier und da nun vorwerfen, die Charaktäre wären alle ein wenig „Mary Sue“, also einen Tick zu perfekt angelegt, doch gerade das ist es, was diese Geschichte so charmant macht. Sie liest sich einfach gut. Und es bereitet dem Leser Freude, sich in den einen oder anderen Charakter virtuell hineinzuversetzen.

Angenehm ist, dass der Autor z.B. in Band zwei zum Anfang der Geschichte zurückkehrt und diesen noch einmal aus einer anderen Perspektive erzählt. Viele Begebenheiten des ersten Bandes werden hier durch die erneute Schilderung in ein klareres Licht gerückt. Das schafft beim Leser einen AHA Effekt und gibt ihm das Gefühl, schnell wieder in der Geschichte zu sein. Handlungsabschnitte werden zwar verschachtelt und zum Teil über drei Erzählebenen geführt, das jedoch verleiht der Geschichte eine als angenehm empfundene Dynamik.

Die Wortwahl ist nicht simpel, aber auch nicht zu anspruchsvoll, und auch die Schilderungen militärischer Technik sind oft in unterhaltsame Dialoge verpackt. Auffällig ist die sprachliche Vielfalt in den Dialogen. Der Autor versteht es tatsächlich, jede Figur in ihrer eigenen Sprache reden zu lassen, ohne dass es aufgesetzt und künstlich wirkt. Auch, das an vielen Stellen mit allen Sinnen beschrieben wird ohne ins Klein-Klein zu geraten, kann man bei T93 durchaus als positiven Punkt erwähnen.

Schaut man sich z.B. bei Amazon die Leserkommentare an, so fällt auf, dass die Leser oft darauf hinweisen, grundsätzlich eigentlich genrefremd zu sein, und dass sie dennoch Spaß beim Lesen hatten und dringend auf den nächsten Teil warten. Das bedeutet,T93 bringt neue Leser an die Thematik heran und es ist nicht nur für eingefleischte (sic!) Zombiefans interessant, sondern auch für andere Lesergruppen. Die Szenen, in denen es ausgesprochen unappetitlich zugeht, halten sich in Grenzen, es wäre auch schnell langweilig, würde man alle drei Seiten auf bluttriefende, schmatzende Zombiemonster treffen, die genüsslich Eingeweide schlürfen. Nein, da ist T93 vielseitiger. Es gibt putzige Militärdöntjes aus den Russenmanövern von Bruder Eckhardt, eine Weihnachtsfeier, auf der die Prepper den Standortkommandanten des Militärs abfüllen, spannende Berichte von Plünderungstouren und ganz nebenbei Tipps für das Überleben im totalen Zivilisationsausfall.

Die schönste Szene ist nach Meinung der Redaktion jene, in der zwei alternde Prepper mit einer hübschen jungen Deern im Ruderboot im Nord-Ostsee-Kanal vor sich hin dümpeln und entspannt angeln, während sich am Ufer aufgeregte Zombies gegenseitig attackieren.

Wir finden: T93 hat Bestsellercharakter, und von dieser Geschichte werden wir in den nächsten Jahren sicher noch öfter hören.

T93 – ÜBERLEBE! (Bd. 1)
304 S. / € 8,99
1. Auflage - Februar 2014
HJB Verlag & Shop KG
© 2014 HJB Verlag KG
& Clayton Husker
ISBN 978-3-95634-016-1
Leseprobe: hier klicken (pdf)
Verlagsbestellung: hier klicken!
Amazon.de: hier klicken!
Kindle E-Book: hier klicken!

T93 – KÄMPFE! (Band 2)
-erscheint im Mai 2014-
Leseprobe: hier klicken (pdf)

T93 – EROBERE! (Band 3)
-erscheint im August 2014-
Leseprobe: hier klicken (pdf)

Weitere Infos und Merch-Artikel zu T93 auf www.t-93.de

Clayton Husker ist auch bei FACEBOOK: https://www.facebook.com/clayton.husker


Nun ist allerdings T93 nicht die einzige Zombie-Geschichte aus dem HJB Verlagshaus. Es gibt noch eine weitere Serie, deren erster Band bereits erhältlich ist.

Die Serie heißt NATION Z, und Band 1 „Die Epoche der lebenden Toten“ spielt in Köln. Dort lässt das Autorenteam Zonfeld/Mehnert die Zombieseuche ausbrechen und das ahnungslose rheinische Gemüt erschüttern. In mehreren Episoden erzählt der Plot von der heilen kölschen Welt, die langsam, aber sicher von einer seltsamen Schwingung erfasst wird, nämlich Gewalt. Draußen in den Straßen formiert sich ein sog. Zombie-Walk, bei dem viele als Zombies verkleidete Leute durch die Stadt wanken und eigenartige gutturale Laute von sich geben. Doch mit einem Mal kommt Unruhe in die Truppe. Einige der Mitwirkenden fallen durch eine nicht gewollte Authenzität in ihrer Darstellung der Untoten auf. Sie fallen Zuschauer an und beißen diese sogar blutig.
Menschen erkranken in zunehmendem Maße an einem Fieber, das sie niederstreckt, nur um sie kurz darauf als gewalttätige, mordlüsterne Bestien wieder auferstehen zu lassen. Während eines Bankraubs ändert sich die Lage im Kassenraum drastisch, als das Virus die Geiseln erreicht. Die Bundeswehr ergreift Maßnahmen zu Eindämmung der Seuche, doch die Soldaten kommen schnell an ihre Grenzen, als der Schießbefehl ergeht.
Und heimlich, still und leise beginnt einer der Infizierten, ein merkwürdiges Bewusstsein zu entwickeln, das ihn von den tumben Fressmaschinen um ihn herum unterscheidet. Er kann denken, und, was noch schlimmer ist, die anderen Zombies gehorchen ihm...

Nation Z – Die Epoche der lebenden Toten (Bd. 1)
416 S. / € 8,99
1. Auflage – Oktober 2013
HJB Verlag & Shop KG
© 2014 HJB Verlag KG
& Eric Zonfeld & Achim Mehnert
ISBN 978-3-95634-001-7
Website: www.nation-zombie.de



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